Musikvereinigung Oberrohr e.V.

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Eine Ära geht zu Ende

MV Oberrohr wählt einen neuen 1. Vorsitzenden und bedankt sich bei Philipp Kunz für sein langjähriges Engagement.
Bild der neuen Vorstandschaft
Vorstandschaft der Musikvereinigung Oberrohr
1. Reihe von links: Lisa Doll, Manuel Baur, Philipp Kunz, Tobias Kirschenhofer, Elisa Kreye
2. Reihe von links: Andreas Waigel, Lisa Streicher, Jörg Tonn, Elke Baur, Markus Waigel, Andreas Lerchner

Vergangenen Dienstag trafen sich die aktiven und passiven Mitglieder der Musikvereinigung Oberrohr zu ihrer jährlichen Generalversammlung. Mit der Zusammenkunft im örtlichen Gasthaus Traube wollten die Anwesenden ein erfolgreiches und belebtes Geschäftsjahr 2023 abschließen und bilanzieren. Auch turnusmäßige Wahlen standen an, bei denen unter anderem ein neuer 1. Vorsitzender gewählt werden sollte.

Philipp Kunz hatte bereits im Januar nach 12 Jahren an der Spitze seinen Rücktritt bekannt gegeben und klargestellt, dass er den Verein gerne weiterhin mit Rat und Tat unterstütze, jedoch nicht mehr in leitender Funktion. Kunz kann dabei auf eine erfolgreiche, aber auch arbeitsintensive Zeit zurückblicken. In mehr als einem Jahrzehnt als Vorstand hat er den Verein menschlich, organisatorisch und letztlich auch musikalisch geprägt. Dabei hatte er keinen leichten Start, als er das Amt 2012 im zarten Alter von 20 Jahren übernahm. Gerade erst hatte sich die Musikvereinigung Oberrohr vom MV Bayersried-Ursberg-Premach getrennt und es galt die Mitglieder wieder zu einem eigenständigen Verein zusammenzuführen. Gleichzeitig blieben auch wiederkehrende Ereignisse, wie das jährliche Dorffest, Konzerte oder Auftritte nicht aus, die der junge Vorsitzende organisieren musste. Stets leitete er den Verein scheinbar mühelos und vermittelte den Eindruck, dass ihn nichts erschüttern könne und dass kein Problem unlösbar sei. Auch in den Jahren der Pandemie ließ er den Kontakt zu seinen Musikern nie abreißen und „hielt den Haufen gut beisammen“ - auch ohne Treffen und Musikproben. Alle Leistungen von Philipp Kunz im Detail aufzuführen würde den Rahmen des Artikels und vermutlich auch dieser Ausgabe sprengen. Zahllose Aspekte des Vereins- und Dorflebens in Oberrohr zeugen vom außerordentlichen Einsatz des 1. Vorsitzenden, der von seinen Musikern liebevoll als „der Präsident“ bezeichnet wurde. Dafür möchten sich alle musizierenden und fördernden Mitglieder der Musikvereinigung bedanken, auch wenn es schwer fällt eine derart souveräne Leitung gehen zu lassen.

Umso erfreulicher ist, dass es Menschen gibt, die sich zutrauen diese Fußstapfen zu füllen. Bereits im Vorfeld hatte sich Tobias Kirschenhofer - der bisherige 2. Vorsitzende - bereit erklärt das Amt von Kunz zu übernehmen und weiterzuführen. Manuel Baur rückte auf die vakante Stelle des 2. Vorsitzenden auf, während Philipp Kunz dessen Funktion als Aktivenvertreter übernahm. Auch der Rest der Vorstandschaft konnte von den Kassenprüfern entlastet und in einer offenen Wahl einstimmig in ihren Ämtern bestätigt werden.


Musikvereinigung Oberrohr: böhmisch und mit viel Gefühl

Bild Konzert 2023
Von links: Markus Waigel (15 Jahre), Kilian Erdle (20 Jahre), Lisa Mäßle (15 Jahre), Lisa Doll (20 Jahre), Lisa Singer (20 Jahre), Andreas Waigel (10 Jahre Funktionsamt), Elisa Kreye (D2), Florian Pfeiler (D1) ,Fenja Brenner (D1), Philipp Kunz (1. Vorsitzender) Foto: Jacqueline Göring

Vergangenen Samstag durften die Oberrohrer Musikanten ihre Gäste bereits zum zweiten mal in 2023 zum Jahreskonzertwillkommen heißen. Nach dem Versuch auf einen Termin im Januar auszuweichen wird man zukünftig doch am traditionell letzten Novembersamstag festhalten. Mit einem bunt gemischten Unterhaltungsprogramm bewiesen die Musiker, dass ihre Kapelle nicht nur „böhmisch-mährisch“ tickt, sondern auch für moderne Klänge mit viel Emotion zu haben ist.

Zunächst gestaltete die Jugendkapelle aus Münsterhausen den Auftakt des Konzerts. Mit „Proud Mary“, „Yakety Sax“, „Faded“ und „I want it that way“ durften die jungen Musikantinnen und Musikanten mit ihrem Dirigenten Daniel Hack ihr Können unter Beweis stellen.

Den Startschuss für den zweiten Teil des Abends gab Dirigentin Lisa Doll mit dem schwungvollen Marsch „Im Eilschritt nach St. Peter“, der so manchem Gast auch nach dem Konzert noch im Ohr klang. Freudestrahlend durfte auch der 1. Vorsitzende Philipp Kunz rund 160 Zuhörer in der gut gefüllten und herrlich geschmückten Mehrzweckhalle in Ursberg willkommen heißen. Mit der „Anna Polka“, der „Nostalgie Polka“,und „Träume zu zweit“ bekamen die Zuhörer im ersten Block von der Musikvereinigung einen zünftigen Start serviert, den der zarte und stimmungsvolle Walzer „Abendstimmung“ charmant abrundete. Mit ihrer Ansage zu „Wir leben Blasmusik“ erinnerten Elisa Kreye und Philipp Riederle die Zuhörer an die äußerst erfolgreiche Teilnahme an den Wertungsspielen und das wohlwollende Feedback der Juroren, sowie an lustige Abende im Bierzelt und ein Jahr gelebter Blasmusik in Oberrohr. Im Anschluss durfte sich das Publikum zurücklehnen, die Augen schließen und die Gedanken in die Ferne schweifen lassen. Philipp Riederle brachte die Zuhörer mit seinem Tenorhorn und der gefühlvollen Ballade „Dahoam“ sicher in die Heimat zurück.

Nach einer wohlverdienten Stärkung wurden die Gäste mit dem „Veteranen Marsch“ wieder an ihren Plätzen begrüßt, bevor Bettina Prestele im Namen des ASM langjährige und verdiente Musikantinnen und Musikanten ehren durfte. Für das Bestehen der Bläserprüfungen in D1 und D2 durften Florian Pfeiler, Fenja Brenner und Elisa Kreye die Abzeichen in Bronze beziehungsweise Silber in Empfang nehmen und voller Stolz an ihre Musikertracht heften. Neben der musikalischen Leistung galt es auch die aktive Vereinsarbeit und den langjährigen Einsatz für den Verein zu ehren, wofür sechs weitere Musiker nach vorne gebeten wurden.

Der Walzer „Sternenhimmel“ setzte den Abend in böhmisch-mährischer Tradition fort und mit „Kleines Grammophon“ kam eine ganz besondere Rarität aus dem Schatzkästchen von Ernst Mosch zum Vortrag, ehe wieder modernere Töne angeschlagen wurden. „Berg“ – aus der Feder von LaBrassBanda Chef Stefan Dettl - und die Ballade „Zuversicht“ luden die Gäste zum träumen und schwelgen ein. Als Schlusspunkt wählte die Kapelle den Stimmungshit „Unsere Reise“ der Fäaschtbänkler, mit dem sie sich bei Dirigentin Doll für die zeitintensive und anstrengende Probenarbeit bedankten.

Das Publikum allerdings wollte diesen Abend noch nicht beendet sehen und forderte eine Zugabe, die der MVO auch nicht schuldig blieb. Mit einem wahren Klassikerwollten sich die Musizierenden von ihrem begeisterten Publikum verabschieden und so beendete „Der Strohwitwer“ einen rundum gelungenen Abend.


Lisa Doll gibt ihr Konzertdebüt beim MV Oberrohr

Bild Konzert 2023
v.l. Philipp Kunz, Bettina Prestele, Andreas Waigel, Manuel und Corinna Baur, Benedikt Erdle, Markus März, Philipp Riederle, Nina Böck, Tobias Kirschenhofer, Lisa Doll, Jörg Tonn. Foto: Jacqueline Göring

Die Musikvereinigung Oberrohr hat beim Konzert von Böhmisch bis Modern einiges im Gepäck.
Am Dirigentenstab gab es einen Wechsel.

Nach dreijähriger Zwangspause durften die Oberrohrer Musiker ihre Gäste wieder bei ihrem Jahreskonzert willkommen heißen und mit stimmungsvoller Blasmusik unterhalten. Dabei bewiesen sie, dass das Herz ihrer neuen Dirigentin nicht nur „böhmisch-katholisch“ schlägt, sondern auch für moderne Klänge offen ist.
Zunächst gestaltete die Jugendkapelle aus Münsterhausen den Auftakt des Konzerts. Mit „Pirates oft he Carribean“, „Shotgun“, „You´ll be in my heart“ und „The Wellerman“ durften die jungen Musikantinnen und Musikanten mit ihrem Dirigenten Daniel Hack ihr Können unter Beweis stellen.
Den Startschuss für den zweiten Teil des Abends gab die neue Dirigentin Lisa Doll mit dem beliebten Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“, bei dem sich alle Register mit strahlenden Klängen dem Publikum präsentieren durften. Freudestrahlend durfte auch der Erste Vorsitzende Philipp Kunz rund 140 Zuhörer im gut gefüllten und herrlich geschmückten Ringeisensaal in Ursberg willkommen heißen und sich für das rege Interesse bedanken.
Mit der „Fernweh Polka“, der „Rozmarna“, „Aufwind“ und „Im Bräustüberl“ bekamen die Zuhörer im ersten Block von der Musikvereinigung einen zünftigen Start serviert, den der gefühlvolle Walzer „Ewig vereint“ aus dem Repertoire der Kapelle Blechverrückt charmant abrundete.
Auf eine Bergtour der besonderen Art entführten Elisa Kreye und Philipp Riederle die Zuhörer mit ihrer Ansage zur „Almtaler Polka“, einer vertonten Wanderung mit allen Strapazen und Annehmlichkeiten eines solchen Ausfluges. Im Anschluss durfte sich das Publikum zurücklehnen, die Augen schließen und zur emotionalen Ballade „My Dream“ die Gedanken schweifen lassen. Manuel Baur entführte die Zuhörer mit seinem Flügelhorn auf eine Traumreise.

Musiker wurden beim MV Oberrohr geehrt
Nach einer wohlverdienten Stärkung wurden die Gäste mit der „Bierbua Polka“ und dem Walzer „Böhmisch-Katholisch“ wieder an ihren Plätzen begrüßt, bevor Bettina Prestele im Namen des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes (ASM) langjährige und verdiente Musikantinnen und Musikanten ehren durfte. Im besonderen bedankte sich der Verein bei Flügelhornist Markus März für 40 Jahre aktive Tätigkeit. Für das Bestehen der Bläserprüfungen in D1 und D2 durften Nina Böck und Philipp Riederle die Abzeichen in Bronze beziehungsweise Silber in Empfang nehmen und voller Stolz an ihre Musikertracht heften. Neben der musikalischen Leistung galt es auch die Vereinsarbeit im Hintergrund zu würdigen, weshalb Jörg Tonn (Kassier), Kilian Erdle (Dirigent) und Philipp Kunz (Erster Vorsitzender) für ihr unermüdliches Engagement in den letzten zehn Jahren geehrt wurden. Den Musikanten erschien es ein besonderes Anliegen, sich mit einer neu gedichteten Version des Liedes „Dankeschön“ für Kunz´ außergewöhnlichen Einsatz an der Spitze des Vereins zu bedanken.
Der „Gamsgebirg Marsch“ und die wuchtige „Archivisten Polka“ setzten den Abend in böhmisch-mährischer Tradition fort, ehe Lisa Streicher mit ihrer Posaune noch ein besonderes Highlight präsentieren durfte. „The Story“ wurde in den letzten Jahren von zahlreichen Blasmusikformationen gecovert und erfreut sich bei Musikern und Hörern größter Beliebtheit. So konnte die junge Posaunistin den Zuhörern diese Geschichte voller Gefühl erzählen und bereits vorab einen guten Heimweg wünschen.
Das Publikum allerdings wollte diesen Abend noch nicht beendet sehen und forderte eine Zugabe, die der MVO auch nicht schuldig blieb. Mit „Eine letzte Runde“ wollten sich die Musikanten schließlich bei ihrem früheren Dirigenten Kilian Erdle bedanken. Dieser hatte den Taktstock im Herbst 2022 nach zehn Jahren als musikalischer Leiter an Lisa Doll abgegeben, die mit diesem Konzert ihr Debüt feiern durfte. (AZ)
Mittelschwäbische Nachrichten 02.02.23


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