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Musikvereinigung Oberrohr: böhmisch und mit viel Gefühl

Bild Konzert 2023
Von links: Markus Waigel (15 Jahre), Kilian Erdle (20 Jahre), Lisa Mäßle (15 Jahre), Lisa Doll (20 Jahre), Lisa Singer (20 Jahre), Andreas Waigel (10 Jahre Funktionsamt), Elisa Kreye (D2), Florian Pfeiler (D1) ,Fenja Brenner (D1), Philipp Kunz (1. Vorsitzender) Foto: Jacqueline Göring

Vergangenen Samstag durften die Oberrohrer Musikanten ihre Gäste bereits zum zweiten mal in 2023 zum Jahreskonzertwillkommen heißen. Nach dem Versuch auf einen Termin im Januar auszuweichen wird man zukünftig doch am traditionell letzten Novembersamstag festhalten. Mit einem bunt gemischten Unterhaltungsprogramm bewiesen die Musiker, dass ihre Kapelle nicht nur „böhmisch-mährisch“ tickt, sondern auch für moderne Klänge mit viel Emotion zu haben ist.

Zunächst gestaltete die Jugendkapelle aus Münsterhausen den Auftakt des Konzerts. Mit „Proud Mary“, „Yakety Sax“, „Faded“ und „I want it that way“ durften die jungen Musikantinnen und Musikanten mit ihrem Dirigenten Daniel Hack ihr Können unter Beweis stellen.

Den Startschuss für den zweiten Teil des Abends gab Dirigentin Lisa Doll mit dem schwungvollen Marsch „Im Eilschritt nach St. Peter“, der so manchem Gast auch nach dem Konzert noch im Ohr klang. Freudestrahlend durfte auch der 1. Vorsitzende Philipp Kunz rund 160 Zuhörer in der gut gefüllten und herrlich geschmückten Mehrzweckhalle in Ursberg willkommen heißen. Mit der „Anna Polka“, der „Nostalgie Polka“,und „Träume zu zweit“ bekamen die Zuhörer im ersten Block von der Musikvereinigung einen zünftigen Start serviert, den der zarte und stimmungsvolle Walzer „Abendstimmung“ charmant abrundete. Mit ihrer Ansage zu „Wir leben Blasmusik“ erinnerten Elisa Kreye und Philipp Riederle die Zuhörer an die äußerst erfolgreiche Teilnahme an den Wertungsspielen und das wohlwollende Feedback der Juroren, sowie an lustige Abende im Bierzelt und ein Jahr gelebter Blasmusik in Oberrohr. Im Anschluss durfte sich das Publikum zurücklehnen, die Augen schließen und die Gedanken in die Ferne schweifen lassen. Philipp Riederle brachte die Zuhörer mit seinem Tenorhorn und der gefühlvollen Ballade „Dahoam“ sicher in die Heimat zurück.

Nach einer wohlverdienten Stärkung wurden die Gäste mit dem „Veteranen Marsch“ wieder an ihren Plätzen begrüßt, bevor Bettina Prestele im Namen des ASM langjährige und verdiente Musikantinnen und Musikanten ehren durfte. Für das Bestehen der Bläserprüfungen in D1 und D2 durften Florian Pfeiler, Fenja Brenner und Elisa Kreye die Abzeichen in Bronze beziehungsweise Silber in Empfang nehmen und voller Stolz an ihre Musikertracht heften. Neben der musikalischen Leistung galt es auch die aktive Vereinsarbeit und den langjährigen Einsatz für den Verein zu ehren, wofür sechs weitere Musiker nach vorne gebeten wurden.

Der Walzer „Sternenhimmel“ setzte den Abend in böhmisch-mährischer Tradition fort und mit „Kleines Grammophon“ kam eine ganz besondere Rarität aus dem Schatzkästchen von Ernst Mosch zum Vortrag, ehe wieder modernere Töne angeschlagen wurden. „Berg“ – aus der Feder von LaBrassBanda Chef Stefan Dettl - und die Ballade „Zuversicht“ luden die Gäste zum träumen und schwelgen ein. Als Schlusspunkt wählte die Kapelle den Stimmungshit „Unsere Reise“ der Fäaschtbänkler, mit dem sie sich bei Dirigentin Doll für die zeitintensive und anstrengende Probenarbeit bedankten.

Das Publikum allerdings wollte diesen Abend noch nicht beendet sehen und forderte eine Zugabe, die der MVO auch nicht schuldig blieb. Mit einem wahren Klassikerwollten sich die Musizierenden von ihrem begeisterten Publikum verabschieden und so beendete „Der Strohwitwer“ einen rundum gelungenen Abend.


Lisa Doll gibt ihr Konzertdebüt beim MV Oberrohr

Bild Konzert 2023
v.l. Philipp Kunz, Bettina Prestele, Andreas Waigel, Manuel und Corinna Baur, Benedikt Erdle, Markus März, Philipp Riederle, Nina Böck, Tobias Kirschenhofer, Lisa Doll, Jörg Tonn. Foto: Jacqueline Göring

Die Musikvereinigung Oberrohr hat beim Konzert von Böhmisch bis Modern einiges im Gepäck.
Am Dirigentenstab gab es einen Wechsel.

Nach dreijähriger Zwangspause durften die Oberrohrer Musiker ihre Gäste wieder bei ihrem Jahreskonzert willkommen heißen und mit stimmungsvoller Blasmusik unterhalten. Dabei bewiesen sie, dass das Herz ihrer neuen Dirigentin nicht nur „böhmisch-katholisch“ schlägt, sondern auch für moderne Klänge offen ist.
Zunächst gestaltete die Jugendkapelle aus Münsterhausen den Auftakt des Konzerts. Mit „Pirates oft he Carribean“, „Shotgun“, „You´ll be in my heart“ und „The Wellerman“ durften die jungen Musikantinnen und Musikanten mit ihrem Dirigenten Daniel Hack ihr Können unter Beweis stellen.
Den Startschuss für den zweiten Teil des Abends gab die neue Dirigentin Lisa Doll mit dem beliebten Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“, bei dem sich alle Register mit strahlenden Klängen dem Publikum präsentieren durften. Freudestrahlend durfte auch der Erste Vorsitzende Philipp Kunz rund 140 Zuhörer im gut gefüllten und herrlich geschmückten Ringeisensaal in Ursberg willkommen heißen und sich für das rege Interesse bedanken.
Mit der „Fernweh Polka“, der „Rozmarna“, „Aufwind“ und „Im Bräustüberl“ bekamen die Zuhörer im ersten Block von der Musikvereinigung einen zünftigen Start serviert, den der gefühlvolle Walzer „Ewig vereint“ aus dem Repertoire der Kapelle Blechverrückt charmant abrundete.
Auf eine Bergtour der besonderen Art entführten Elisa Kreye und Philipp Riederle die Zuhörer mit ihrer Ansage zur „Almtaler Polka“, einer vertonten Wanderung mit allen Strapazen und Annehmlichkeiten eines solchen Ausfluges. Im Anschluss durfte sich das Publikum zurücklehnen, die Augen schließen und zur emotionalen Ballade „My Dream“ die Gedanken schweifen lassen. Manuel Baur entführte die Zuhörer mit seinem Flügelhorn auf eine Traumreise.

Musiker wurden beim MV Oberrohr geehrt
Nach einer wohlverdienten Stärkung wurden die Gäste mit der „Bierbua Polka“ und dem Walzer „Böhmisch-Katholisch“ wieder an ihren Plätzen begrüßt, bevor Bettina Prestele im Namen des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes (ASM) langjährige und verdiente Musikantinnen und Musikanten ehren durfte. Im besonderen bedankte sich der Verein bei Flügelhornist Markus März für 40 Jahre aktive Tätigkeit. Für das Bestehen der Bläserprüfungen in D1 und D2 durften Nina Böck und Philipp Riederle die Abzeichen in Bronze beziehungsweise Silber in Empfang nehmen und voller Stolz an ihre Musikertracht heften. Neben der musikalischen Leistung galt es auch die Vereinsarbeit im Hintergrund zu würdigen, weshalb Jörg Tonn (Kassier), Kilian Erdle (Dirigent) und Philipp Kunz (Erster Vorsitzender) für ihr unermüdliches Engagement in den letzten zehn Jahren geehrt wurden. Den Musikanten erschien es ein besonderes Anliegen, sich mit einer neu gedichteten Version des Liedes „Dankeschön“ für Kunz´ außergewöhnlichen Einsatz an der Spitze des Vereins zu bedanken.
Der „Gamsgebirg Marsch“ und die wuchtige „Archivisten Polka“ setzten den Abend in böhmisch-mährischer Tradition fort, ehe Lisa Streicher mit ihrer Posaune noch ein besonderes Highlight präsentieren durfte. „The Story“ wurde in den letzten Jahren von zahlreichen Blasmusikformationen gecovert und erfreut sich bei Musikern und Hörern größter Beliebtheit. So konnte die junge Posaunistin den Zuhörern diese Geschichte voller Gefühl erzählen und bereits vorab einen guten Heimweg wünschen.
Das Publikum allerdings wollte diesen Abend noch nicht beendet sehen und forderte eine Zugabe, die der MVO auch nicht schuldig blieb. Mit „Eine letzte Runde“ wollten sich die Musikanten schließlich bei ihrem früheren Dirigenten Kilian Erdle bedanken. Dieser hatte den Taktstock im Herbst 2022 nach zehn Jahren als musikalischer Leiter an Lisa Doll abgegeben, die mit diesem Konzert ihr Debüt feiern durfte. (AZ)
Mittelschwäbische Nachrichten 02.02.23


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